Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen - EAD

Biodiversität, Klimaschutz,

Der städtische Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) kümmert sich neben der Abfallverwertung um weitaus mehr Themen zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in Darmstadt: So zählen Straßenreinigung, Winterdienst, Werkstattleistungen, Schulbusbetrieb, Kanalbetrieb und -unterhaltung, Wartung der öffentlichen WCs, Straßenunterhaltung, Innenreinigung städtisch genutzter Gebäude, hauswirtschaftliche Aufgaben und Gemeinschaftsverpflegung in städtischen Kindertagesstätten und Schulen, eine Kompostierungsanlage, ein Recyclinghof, eine Sonderabfall-Sammelstelle, die Beteiligung an einem Unternehmen im Abfallverwertungsbereich (Umladestation mit einer Sperrmüll-Sortieranlage) und eine eigenständig tätige Verwaltung mit einer Einkaufs-, Finanz- und IT- sowie Personalabteilung zu seinen Aufgaben. Die Zuordnung vom Krematorium Waldfrieden und dem Zoo Vivarium verdeutlichen das breite Aufgabenspektrum im Rahmen der kommunalen Daseinsvorsorge. Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-16 Uhr

*** ***

06151/13-46327

Vanessa.Landscheidt@darmstadt.de

wir Verantwortung übernehmen für die Auswirkungen unseres Handelns gegenüber Mensch und Umwelt.

a) Biodiversität auf dem EAD-Betriebsgelände im Sensfelderweg 33
Seit 2011 hat der EAD seinen Sitz im Sensfelderweg 33. Im Zuge des Neubaus hat der EAD die Chance genutzt, ökologische Gesichtspunkte einfließen zu lassen. So verfügen die Dächer der Fahrzeughalle sowie des Werkstattgebäudes über eine Photovoltaikanlage. Ebenso verfügen Dächer der Kompostierungsanlage und des Krematoriums über Photovoltaikanlage. Zusätzlich prägen moderne Technik nach den neuesten Umweltstandards, Synergieeffekte, Logistikvorteile, ein Verwaltungsgebäude im Passivhausstandard, ein intelligentes Wasserkonzept mit Regenwassernutzung und effizientes Wirtschaften den EAD-Betrieb am neuen Standort.
Zur Förderung der Biodiversität bzw. biologischen Vielfalt und damit als Beitrag zum Klimaschutz hat der EAD Teile seines Betriebsgelände seit dem Frühjahr 2020 umgestalten lassen. Die vom EAD mit den Arbeiten beauftragte Garten- und Landschaftsbaufirma hat u.a. vor dem Verwaltungsgebäude des EAD einen Naturteich inklusive Wasserpflanzen hergestellt und diesen mit einer Trockenmauer versehen. Es wurden zudem
• über das Betriebsgelände verteilt Stein- und Reisighaufen als Habitatelemente angelegt,
• verschiedene Stauden, Sträucher und Kletterpflanzen gepflanzt,
• eine insektenfreundliche Blumenwiese an- bzw. ausgesät,
• eine Streuobstwiese angelegt,
• Spalierobst, Säulenobst und Beerensträucher gepflanzt und
• Brutkästen für Fledermäuse installiert.
Im Herbst 2020 werden Rosen und Blumenzwiebeln eingepflanzt.

b) Palaterra auf der Kompostierungsanlage in Darmstadt-Kranichstein
Der Bodenaktivator und Humusbildner Palaterra ® Stadtgarten ist für alle Zier- und Nutzpflanzen (Gemüse, Kräuter, Stauden, Gehölze, Obst- und Beerenobst etc.) geeignet. Er verbessert degradierte und ausgelaugte Böden über viele Jahre. Eine ausgewogene Wasser- und Nährstoffversorgung fördert ein kräftiges Pflanzenwachstum, Blütenbildung und Pflanzengesundheit. Schaderreger und bodenbürtige Krankheiten werden unterdrückt. Wie gut Palaterra ® Stadtgarten wirkt, lässt sich auf der Kompostierungsanlage des EAD (Eckhardwiesenstraße 25, 64289 Darmstadt) sehen: Der EAD hat dort zusammen mit der Initiative Essbares Darmstadt ein großes Hochbeet angelegt, in dem u.a. Hopfen, Paprika, Tomaten und Spalierobstbirnen angepflanzt wurden. Und: Von den Früchten und vom Gemüse darf auch gekostet werden!
Für den privaten Eigenbedarf etwa auf dem Balkon oder im Kleingarten kann der Bodenverbesserer in kleineren Mengen auf der Kompostierungsanlage des EAD (Eckhardwiesenstraße 25, 64289 Darmstadt) erworben werden.
Im Aktionszeitraum vom 28.August bis 18.September 2020 gewährt der EAD auf Palaterra ® Stadtgarten einen Rabatt von 20%!
Alternativ besteht die Möglichkeit, sich den Bodenverbesserer in 240 Liter-Tonnen direkt an den eigenen Garten liefern zu lassen. Die geleerten Tonnen werden in der darauffolgenden Woche an gleicher Stelle wieder vom EAD abgeholt.
Für die Herstellung des Bodenverbesserers wird Darmstädter Kompost zunächst zusammen mit Pflanzenkohle fermentiert und dann mit Champost (Trägermaterial aus der Pilzzucht) gemischt. Dies ergibt einen hervorragend geeigneten Bodenverbesserer (Terra Preta), der lokal produziert wird, 100% natürlich und torffrei ist, sich für alle Gartenkulturen eignet, eine lang anhaltende Bodenfruchtbarkeit sowie gesunde und kräftige Pflanzen ermöglicht, sich durch eine hohe Wasserspeicherfähigkeit auszeichnet und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz darstellt (für weitere Informationen siehe https://ead.darmstadt.de/abfall-von-a-z/kompostierungsanlage/).

c) Handy-Sammelaktion beim EAD und im Zoo Vivarium Darmstadt
Schon seit Februar 2017 beteiligen sich der EAD und Darmstadts Tiergarten an der Sammelaktion „Ein Handy für den Gorilla“, die von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) ins Leben gerufen worden ist.
Die Handy-Sammelaktion zielt darauf ab, durch das Wiederverwenden von den darin enthaltenen Metallen den rasanten Abbau von Rohstoffen zu verlangsamen und damit Naturgebiete und Lebensräume von Tieren, hier speziell den Berggorillas, zu schützen.
Die Leiter der Aktion „Ein Handy für den Gorilla“ schätzen, dass in deutschen Haushalten mindestens 100 Millionen Mobiltelefone liegen, die von ihren Besitzerinnen und Besitzern nicht mehr genutzt werden. Unbewusst haben die Deutschen einen riesigen Rohstoffschatz Zuhause, denn in den Schubladen-Geräten stecken 2.400 Kilogramm Gold, 26.000 Kilogramm Silber, 382.000 Kilogramm Kobalt, 876.000 Kilogramm Kupfer und weitere Metalle. Dazu kommen größere Mengen an sogenannten Seltenen Erden, wie das Roherz Coltan, aus dem das sehr hitze- und korrosionsbeständige Metall Tantal gewonnen wird.
Darmstädterinnen und Darmstädter können ihre alten Handys bei der Recyclingstation des Eigenbetriebs für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) abgeben. Die Abgabestelle im Sensfelderweg 33 ist am Montag, Dienstag und Donnerstag von 8 bis 17 Uhr, am Mittwoch von 13 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 16 Uhr und am Samstag von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Dort steht ein Sammelbehälter für alte Mobiltelefone.
Zoobesucherinnen und -besucher können ihre ausgedienten Mobiltelefone im Zoo-Shop des Zoo Vivarium in eine Sammelbox werfen.

d) Nachhaltige Artikel im Zooshop des Zoo Vivarium Darmstadt
Der Zooshop im Zoo Vivarium bietet den großen und kleinen Besucherinnen und Besuchern des Zoos ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Sortiment rund um die Themen Tiere und Natur.
Das Angebot auf der 55 qm großen Shopfläche umfasst Plüsch- und Holztiere, Postkarten mit Bildern von Tieren aus dem Zoo Vivarium, Tierspielzeug, T-Shirts mit Tiermotiven in allen Größen, Keramiktassen mit Tiermotiven, den Kinderzooführer und viele weitere Artikel. Ein Großteil der Shopartikel ist dafür gedacht, Nachhaltigkeit bzw. nachhaltiges Handeln zu fördern. Diese Artikel sind fair produziert und aus nachwachsenden oder recycelten/recycelbaren Materialien hergestellt. Für Zooshop-Besucherinnen und -besucher sind die nachhaltigen Artikel gesondert gekennzeichnet.

e) Entstehung eines Wald- und Wiesenerlebnisweges im Zoo Vivarium Darmstadt
Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion haben 30 Jugendliche vom Programm „Joblinge Darmstadt“, die Initiative „Essbares Darmstadt“ und Mitarbeiter des Zoo Vivarium vom 24. bis 27. August 2020 die ersten Arbeiten für einen Wald- und Wiesenerlebnisweg im Darmstädter Tiergarten umgesetzt.
Der Wald- und Wiesenerlebnisweg wird ein in sich geschlossenes Biotop mit Lebensräumen für Insekten, Reptilien, Kleinsäuger u.a. darstellen. An diesem Weg ist der Kreislauf der Natur sichtbar, zudem stärkt er den Stellenwert der heimischen Flora und Fauna. Die Zoobesucherinnen und -besucher erfahren so, was sie in ihrer unmittelbaren Umgebung entdecken und was sie auch zu Hause anbieten können, z.B. Abwechslung beim Futterangebot für Insekten.

a) Elektromobilität
Die 2018 in Kraft getretene Mobilitätsordnung der Wissenschaftsstadt Darmstadt (MobO) teilte dem EAD die Aufgabe zu, den städtischen Fuhrpark nachhaltig umzugestalten. Ziel ist eine moderne Mobilitätsbereitstellung. Das Ersetzen von Pkws und Transportern mit Verbrennungsmotoren durch moderne Elektrofahrzeuge, der Umbau vorhandener Fahrzeuge zu Elektrofahrzeugen, der Aufbau einer adäquaten Ladeinfrastruktur und das Schaffen eines innerstädtischen Fahrzeugpools sind inzwischen fester Bestandteil des Arbeitsalltags der EAD-Abteilung „Fuhrparkmanagement, Mobilität und Gebäudetechnik“.
Die MobO zielt darauf ab, einen maßgeblichen Beitrag zur Reduzierung des Verkehrslärms und des Schadstoffausstoßes in Darmstadt zu leisten. Neben dem Einsatz möglichst umweltverträglicher oder emissionsfreier Dienstfahrzeuge gilt es, die Nutzung anderer umweltfreundlicher Mobilitätsformen (Fahrräder, Pedelecs, Lastenräder und ÖPNV) umzusetzen. Ein wesentliches Element ist zudem, das sogenannte Pooling von Fahrzeugen voranzutreiben, d.h. die gemeinsame Nutzung von Fahrzeugen über Ämtergrenzen hinweg.
Jedes Amt und jeder Eigenbetrieb ist daher aufgerufen, Alternativen zu prüfen, wie Beschäftigte unter Zuhilfenahme der oben genannten Möglichkeiten ihren Dienst versehen können ohne ein Verbrennerfahrzeug einzusetzen. Es ist zu prüfen, ob im eigenen Amt oder im Fahrzeugpool geeignete Mobilität zur Verfügung steht. Der Mobilitätsdienstleister EAD steht hier den Ämtern und Eigenbetrieben beratend zur Seite.
Vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur erhält der EAD für die Wissenschaftsstadt Darmstadt im Förderzeitraum 2020/2021 4,9 Millionen Euro aus der Förderrichtlinie Elektromobilität im Rahmen des Sofortprogramms „Saubere Luft 2017-2020“. Bereits 2018 gab es für den EAD eine Förderzusage in Höhe von 840.000 Euro aus der Förderrichtlinie. Diese wurde für die Anschaffung von 35 Elektrofahrzeugen in verschiedenen Segmenten, von Kleinwagen bis zu Transportern und Nutzfahrzeugen, inklusive der entsprechenden Ladeinfrastruktur sowie einer Kleinkehrmaschine mit Elektroantrieb genutzt.
Über die aktuelle Fördersumme ist die Anschaffung von weiteren Elektrofahrzeugen geplant. Außerdem sollen vorhandene Fahrzeuge auf Elektroantrieb umgerüstet und die Ladeinfrastruktur erweitert werden. Mittels der Fördersumme soll der städtische Fuhrpark um weitere 45 Elektrofahrzeuge, darunter eine zusätzlich Kehrmaschine mit Elektroantrieb, erweitert werden.

b) Partner der Biologischen Vielfalt
Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat im Rahmen der Kampagne „Wildes Hessen?! – Mehr Vielfalt in Garten, Dorf und Stadt!“ den EAD als „Partner der Biologischen Vielfalt“ ausgezeichnet. Auf dem EAD-Gelände werden naturnahe Flächen mit Vegetation sowie das Reptilien und Amphibienbiotop geschaffen. Damit leistet der EAD einen Beitrag zur Erhaltung von Artenvielfalt. Im Zoo Vivarium sind die Nachzucht von Schmetterlingen und der Erhalt naturbelassener Areale zu nennen. Der EAD bietet öffentliche Führungen für Besucherinnen und Besucher zum Thema an. (Agenda 2030: Nachhaltigkeitsziel 15)

c) Zoo Vivarium
Der Erhalt bedrohter Tierarten gehört zu den wichtigsten Aufgaben Zoologischer Gärten. Eine Möglichkeit, diese Arten in Menschenobhut zu erhalten, ist die koordinierte Zucht. Unter dem Dach der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA), der der Zoo Vivarium angehört, werden mehr als 180 Europäische Erhaltungszuchtprogramme (EEP) geführt. Hierbei leitet ein Artkoordinator ein EEP. Der Koordinator trägt alle verfügbaren Kenntnisse über die in den europäischen Zoos gehaltenen Tiere dieser Art zusammen und spricht Haltungs- und Zuchtempfehlungen aus. Alle beteiligten Zoos verpflichten sich dabei, im Sinne dieses EEPs zu handeln und den Empfehlungen des Artkoordinators nachzukommen. Das Ziel ist, über einen langen Zeitraum eine stabile Zuchtpopulation aufzubauen, um bei geeigneten Bedingungen, bedrohte Arten in ihrem ursprünglichen Vorkommensgebiet wieder anzusiedeln. (Agenda 2030: Nachhaltigkeitsziel 15)
Seit Mai 2018 werden im Darmstädter Zoo Vivarium die Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Terrarium der Riesenschildkröten und den beiden Großterrarien für afrikanische bzw. australische Reptilien mittels Sensoren gemessen – und das rund um die Uhr. Diese Neuerung bedeutet eine enorme Arbeitserleichterung für die Zoobeschäftigten, die zuvor mehrmals täglich alle Messwerte im Terrarium selbst ablesen mussten, um sie dann händisch ins System einzutragen.
Die Datenübertragung erfolgt mittels der LoRaWAN-Technologie (d.h. Long Range Wide Area Network = Low-Power Wireless Netzwerk-Protokoll), die beim Senden der Daten wenig Energie verbraucht und sehr zuverlässig funktioniert. Die Idee für den Einsatz von Internet of things-Technologie im Zoo Vivarium stammt aus einem Innovationsworkshop des EAD.

- Zoo Vivarium Darmstadt:
Schnampelweg 5
64287 Darmstadt
Öffnungszeiten: Mo-So 9-19 Uhr


d) Klimaschutzprojekte auf dem EAD-Betriebsgelände und der EAD-Kompostierungsanlage
Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit hat der EAD für die Umrüstung der Beleuchtung seiner Werkstatt- und Fahrzeughallen im Sensfelderweg auf LED-Technik einen 30-prozentigen Zuschuss erhalten. Die vorherige Beleuchtung bestand überwiegend aus Halogenstrahlern und Leuchtstoffröhren und wurde durch ein energieeffizientes LED-Beleuchtungssystem ersetzt. Die Umrüstung wurde im April 2020 abgeschlossen.
Nach der Umstellung auf die LED-Technik können mindestens 65 Prozent des aktuellen Energiebedarfs pro Jahr (= ca. 50.000 Kilowattstunden Strom) eingespart werden. Darüber hinaus ist es möglich, mit Hilfe der langlebigen LED-Technik den Kohlendioxidausstoß zu senken.
Die Beleuchtung der Kompostierungsanlage in Darmstadt Kranichstein bestand überwiegend aus HQL-Lampen, weiterhin aus Halogenstrahlern und Leuchtstoffröhren. Diese wurden gegen energieeffiziente LED-Beleuchtungssysteme ausgetauscht. Die Beleuchtung befindet sich in zwei Hallen (Halle zur Aufbereitung der Bioabfälle und Halle zur Lagerung von Kompost), in zwei Nebenhallen, in der Werkstatt, im Außenbereich sowie im Bürogebäude.
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Damit trägt die Nationale Klimaschutzinitiative zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

- EAD-Kompostierungsanlage Darmstadt-Kranichstein:
Eckhardwiesenstraße 25
64289 Darmstadt
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-16 Uhr, Sa 8-12 Uhr

unsere Agenda 2030 umsetzen.
Bereits 2018 hat die Betriebsleitung gemeinsam mit den Abteilungsleitungen 2018 für den EAD eine Agenda 2030 erarbeitet. Dies geschah in Anlehnung an die im Jahr 2015 auf einem Gipfel der Vereinten Nationen in New York von allen Mitgliedsstaaten verabschiedete Agenda 2030. Das Kernstück dieser Agenda bilden die entsprechenden 17 Nachhaltigkeitsziele. Diesen 17 Nachhaltigkeitszielen wurden konkrete Maßnahmen für den EAD zugeordnet. Für die Weiterentwicklung der strategischen Nachhaltigkeitsausrichtung des EAD sind die Nachhaltigkeitsziele künftig neben den Kriterien und Indikatoren des Deutschen Nachhaltigkeitskodex von Bedeutung.

Um seine Aufgabenvielfalt und sein Klimaschutzengagement transparent darzustellen, hat der EAD in Zusammenarbeit mit dem Institut für Nachhaltigkeitsbildung aus Münster eine Online-Nachhaltigkeits-Visitenkarte (vgl. https://ead.darmstadt.de/fileadmin/user_upload/EAD/Dateien/Wir_ueber_uns/DNK_2018_EAD-3.pdf) erstellt. Der EAD gehört zu den ersten Unternehmen der kommunalen Daseinsvorsorge, die freiwillig über ihre Nachhaltigkeitsleistungen berichten und eine Nachhaltigkeits-Visitenkarte erstellt haben.
Die Visitenkarte orientiert sich am Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) des Rates für nachhaltige Entwicklung. Der DNK wurde vom Rat für nachhaltige Entwicklung entwickelt und macht Nachhaltigkeitsleistungen von Unternehmen anhand von 20 Kriterien sichtbar, mit einer höheren Verbindlichkeit transparent und besser vergleichbar. Er verbreitert die Basis für die Bewertung von Nachhaltigkeit und beschreibt Mindestanforderungen für Unternehmen, was mit Bezug zu Nachhaltigkeitsgesichtspunkten zu berichten ist (Quelle: Rat für nachhaltige Entwicklung).

für morgen zu sorgen.


Zurück